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Meine Lyrik

 

Andrè Dahlke - Meine Lyrik


Kindertränen 
 
Sie tun weh in unseren Herzen,
und niemand sehnt sie sich herbei.
Bereiten uns auch große schmerzen,
dringen in unserer Seele wie ein Schrei.
 
Warum sind sie ausgebrochen,
das sie fließen über ihr Kindsgesicht ?
Haben erwachsene wieder etwas versprochen,
doch daran halten, tun sie sich nicht.
 
Oder haben Eltern ihre Sorgen,
und leiden darunter muss kein Kind.
Können Ängsten mal stecken im Verborgenen,
für kleine Seelen sie zu groß wohl sind.
 
Darum lasst die Sonne scheinen,
das jedes Kind dann glücklich ist.
Und muss ein Kind dann doch mal weinen,
dann hoffe ich das es nur vor Freude ist.
 
© André Dahlke
06.April 2013

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Frau in der Straßenbahn
                                                      
Die einsame Frau in der Straßenbahn,
sucht im Fenster ihr Spiegelbild.
Früher ist sie mit diese Linie oft gefahren,
da war sie noch jung und wild.
 
Sie fuhr oft ohne Ziel einfach so,
nur um die Zeit sich zu vertreiben.
Vielleicht hielt die Bahn dann irgendwo,
da würde sie für immer bleiben.
 
Sie wollte so sein wie die Bahn auf den Schienen,
kein Stück kommt sie ab vom Weg.
Doch wäre das Leben so einfach zu bedienen,
sich so mancher dann auf die selben legt.
 
Die Menschheit hat wohl viele Wege,
welcher der Beste wohl ist weiß keiner genau.
Und wird mein Leben dann doch mal wieder träge,
dann denk ich an die Straßenbahn weniger, aber an die Frau!
 
© André Dahlke
05.08.2013

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Schatten im leeren Raum 
 
Licht bricht in den Raum hinein,
doch trifft es nur auf die Einsamkeit.
So als zieht hier kein Leben mehr ein,
der erste Eindruck stammt aus einer fernen Zeit.
 
Lampen hängen noch an ihrem Ort.
Bloß die Energie erreicht sie nicht mehr.
Die hier einst wohnten sind schon lange fort,
nur im Schatten klebt Erinnerung so schwer.
 
Wer mag hier gelebt haben, hat man hier geliebt?
Oder flohen Menschen weil man sie gejagt?
Sind sie jetzt dort wo man Asyl ihnen jetzt gibt,
mit Schuldzuweisung sie dort keiner plagt.
 
So bleiben nur die Schatten an der Wand,
das ist alles was noch übrig bleibt.
Doch das Leben haben wir selber in der Hand,
das sein Mensch den anderen nie vertreibt.
 
 
© André Dahlke
02.05.2013

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Blumen von der Tanke 
 
Es waren nur Blumen von der Tanke,
die ich dir brachte am zweiten Tag.
Du sagtest leise dafür danke,
ich wusste gleich das du mich magst.
 
Das erste essen im großen Restaurant,
da gab es gleich ein dickes Menü.
Du merktest mir mein bemühen an,
ich sagte zu dir schon längst nicht mehr „Sie“.
 
Den ersten Urlaub werde ich nie vergessen,
ein Zelt und ein Feuer mehr brauchten wir nicht.
Die Mücken im Wald haben uns fast aufgefressen,
aber zu Pfingsten uns das auch nicht die Romantik zerbricht.
 
Mit kleinen Dingen hab ich dein Herz gewonnen,
die Liebe hält bis heute in uns noch an.
Zu Not wäre ich auch durch jede Pfütze geschwommen,
denn ein See wäre zu blöd, weil ich nicht schwimmen kann.
 
© André Dahlke
24.04.2013

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Die alten Zöpfe schon heute begraben 
 
Wollte die Zeit nur überfliegen,
wird es irgendwann doch besser.
Lässt sich die Zukunft noch verbiegen,
oder liefert sie uns ans Messer.
 
Werden Menschen sich bekriegen,
weil irgendetwas böses in ihnen wohnt.
Die alten Mauern über die sie einst stiegen,
sind abgerissen, es hat sich doch gelohnt!
 
Für alle Kinder dieser Welt,
gibt es nur noch Sonnenschein.
Es regiert die Vernunft und nicht das Geld,
werden nur hungrig nach der Liebe sein.
 
Doch wollen wir es in Zukunft besser haben,
dann fangen wir doch schon Heute damit an.
Lasst uns die alten Zöpfe schon heute begraben,
mit Toleranz falten wir einen guten Plan.
   
18.04.2013
© André Dahlke

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Der Tresen meiner Vergangenheit 
 
Ich sitze hier am Tresen meiner Vergangenheit
zähle die leeren Flaschen dich mich umgaben
lasse sie hinter mir nach all der verrückten Zeit
sie wissen jetzt auch das sie nichts mehr von mir haben
 
Zähle jene Stunden die ich im Suff versunken
wo ich dachte es wäre das Glück
an jenen Tresen habe ich geraucht und viel getrunken
egal was ich heute mache es führt kein Weg zurück
 
Ich denke an all die Freunde die keine waren
mit den ich dort meine Zeit verbracht
oft lagen wir uns wegen den Suff in den Haaren
ja mein Kopf hat nicht mehr weiter gedacht
 
Nun gehe ich voller Stolz an jenen Tresen vorbei
auch wenn er ruft ich dreh mich nicht mehr um
was ohne ihn schaffte machte mich von ihm frei
ein Leben mit ihm wäre mir jetzt zu dumm.

© André Dahlke

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Der Trip durch den Sommer
 
Der Sommer lies so lange auf sich warten
er steckt jetzt in den Kinderschuhen
verlauf mich in Mutter Natur ihr Garten
mit der Liebsten und werde dort ruhen
 
Werde dort nach der Liebe suchen
an jenem Ort wo die Sonne scheint
dort auf Wiesen hinter alten Buchen
in dessen Schatten sind die Herzen vereint
 
Werde mich dort fallen lassen
tief in ihrer Seele rein
werde für sie die schönsten Zeilen verfassen
für meine Liebste ganz allein
 
Nehme aus den warmen Tagen
die Kraft der Liebe für den Winter mit
denn wenn die Kälte wird zur plage
dann zerren wir von den Sommertrip

© André Dahlke

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Die Königen zu hoch zu Ross
 
Ach du mein geliebtes Heimatland
du siehst so müde aus
die Königen im Festgewand
zieht auch zum Tor hinaus
 
Hoch zu Ross und spendier Hosen an
kehrt sie dem Volk ihr Rücken
den ärmsten der Welt hilft sie dann
nur die eigenen müssen sich bücken
 
Über all ist sie beliebt,
jeder freut sich über ihr erscheinen
nur wenn sie ihr Ross nach Hause schiebt
fangen die Eigenen an zu weinen.
 
Sie verstehen nicht ihr tun
was sie da treibt in der weiten Welt
nun will sie sich zu Hause ausruhen
kommt wieder in ihren Taschen kein Geld
 
Darum Königen gebt acht
wenn ihr wieder zum Tor raus reitet
wenn ihr in der Ferne so weiter macht
zu Hause euch nur Spott begleitet.

© André Dahlke

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Danke, Mutter 

Du hast mich behütet in all den Jahren
mit deiner Liebe und deiner Kraft
wenn ich mit dir immer einer Meinung war
hast du mir das Leben nahe gebracht

Du hast deine Liebe geopfert für mich
dein Leben tickte nach meiner Uhr
Dinge entschieden mit Kopf und Zuversicht
hast nie geklagt, wegen meiner nur 

Heute selbst als Vater
kann ich dich so richtig verstehen
und sehe ich die Welt als großes Theater
deine Besetzung kann kein anderer übernehmen

Auch wenn du dies nicht mehr kannst lesen
steht es doch für alle Mütter dieser Welt
bist du doch der schönste Teil in meinem Leben gewesen
den Platz im Herzen du immer behältst

Ihr Mütter da draußen ich sage Dankeschön
ohne euch sich nichts bewegt im Leben
lasst euch von euren Kinder oft in die Arme nehmen
denn ein Kinderlachen kann so viel euch geben

Geschrieben: AndrèD.
Mai 2012

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Kleine Füße
 
Kleine Kinderfüße laufen
den Weg den ich auch einst ging
mit Ästen um die Wette raufen
die von Bäumen runter hing
 
Große Büsche werden zum Versteck
sie waren bei mir noch sehr klein
mir ist so, als schaute da ums Eck
derselbe warme Sonnenschein
 
Dinge die mich einst erstaunten
entdeckt mein Sohn jetzt wieder neu
Lieder die wir einst posaunten
bleiben mir auch diesmal treu
 
Kleine Kinderaugen zeigen mir
was ich leider viel zu schnell vergaß
danken kann ich mein Sohn dafür
das wir genießen so viel Spaß

© André Dahlke

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Lebenskünstler 
 
Die Sonne verlässt den Tag
ich sitze allein am Strand
Momente wie ich sie mag
halt sie fest in meiner Hand
 
und ich denke darüber nach
wer ich bin und was ich hab
Gedanken die sind hell wach
bringen mich noch nicht ins Grab
 
Hab so vieles schon erreicht
was man so kann in einem Leben
ging es auch schwer und mal leicht
würde ich nicht so viel drauf geben
 
Andere die auch was schaffen
die nicht stehen im Rampenlicht
nutzen ihr Köpfchen auch als Waffe
damit ihr Leben nicht zerbricht
 
Denn es gibt so viele Künstler
jene die das Leben leben
ist ihr treiben auch mal finster
werde mit meinen ihnen Hoffnung geben

© André Dahlke

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Der letzte Sommer mit dir
 
Die Liebe ist erfroren mitten im Sommer
hätte nie gedacht wie schnell der Wind sich dreht
mache hinter uns kein Strich und kein Komma
weil sich auch ohne uns die Welt doch bewegt
 
In den kalten Nächten war ich bei dir
weil ich dachte das ich dich wärmen kann
doch jetzt ist mir kalt, also verzeih mir
vielleicht verstehst du das irgendwann
 
Der letzte Sommer war voller Hoffnung
nichts was auf ein Ende zeigen ließ
ich sehnte mich nach deiner Umarmung
dachte das mit uns, dies wer das Paradies
 
erst kam der Frühling, davor der Winter
beides war so voller Freud und Glück
doch jetzt ist es vorbei, ich komm da hinter
liegt alles in Scherben, es gibt kein zurück
 
Nun lass uns die letzte Fahrt beenden
bring in den Hafen das alte Schiff
zum letzten mal darf ich dich wenden
mein kleiner VW bekommt nie mehr einen TÜV

© André Dahlke

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Tribut an Haudegen 
 
Nun sitze ich hier, höre eure Musik
Worte deutlich sind und so klar
werdet nun von mir auch ein Stück
ein Gefühl, unvorstellbar
 
Ihr singt von Flügel und Schwert
von Dinge die so rar geworden sind
von Menschen, die haben einen tiefen Wert
und von denen die immer noch Blind
 
Auch vom Kampf der so alt ist wie die Welt
von der großen Liebe in unserem Herz
von der Macht um Rum und Geld
von der Trennung verbunden mit Schmerz
 
Macht einfach weiter so lange es geht
das Leben braucht solche Typen wie ihr
und wenn euch keiner mehr weiter bewegt
sind es eure Fans die euch öffnen die letzte Tür

© André Dahlke


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Worte entsprießen dem Gras 
 
Die ganze Welt scheint wach zu werden
weil Gras nun kommt zu Frühlingszeit
sein Gedicht geht um die Erde
wo das Moderne nicht lange bleibt
 
Was er da zu Papier geschrieben
dessen Inhalt steht hier nicht zur Wahl
doch das ein Gedicht die Gemüter angetrieben
erfreut mein Herz, ist das normal?
 
Viel zu viel von neuen Sachen
bleiben nicht lang, werden überrollt
ein Gedicht soll nun das Rennen machen
weil der Gras es so gewollt
 
Nun lasst uns den Frühling neu betrachten
durch Worte die sprießen wie das Gras
denn wenn des Dichters Verse keiner wird beachten
dann fehlt der Welt doch irgend was

© André Dahlke

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Der Liegestuhl in der hektischen Stadt
 
Ich stelle mir ein Liegestuhl
mitten in der hektischen Stadt
setze mich rein, so ziemlich cool
warte, ob mir einer was zu sagen hat
 
Die Sonne am Himmel sieht mein treiben
und rückt mir auf die blasse Pelle
sie denkt bei sich „hier muss ich bleiben,
der da unten sucht, des Frühlings Quelle“
 
So sitze ich da auf meinem Platz
Leute sehen mich mürrisch an
ziehen weiter schnell, ratzfatz
vielleicht gewöhnen sie sich dran
 
Dann sitze ich nicht mehr alleine
alle machen es mir gleich
und strecken von sich alle Beine
jener Augenblicklich macht allen reich
 
Denn steht später dick in der Zeitung
da saß ein Irrer, auf dem Markt, im Stuhl
hab die Ruhe dann in Begleitung
dann lach ich drüber, entspannt und cool

© André Dahlke

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